Überörtliche Neurologische Gemeinschaftspraxis
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Chronische Schlafstörungen finden sich nicht selten im Rahmen von chronischen körperlichen Erkrankungen, wie z. B. Durchblutungsstörungen des Gehirns, chronischen Schmerzen, Zuckerkrankheit, neurologischen Erkrankungen wie z. B. der Parkinson-Erkrankung, aber auch bei Erkrankungen der Leber oder der Nieren. Bei chronischen Schlafstörungen sollten solche Erkrankungen ausgeschlossen bzw. so gut wie möglich behandelt werden.

Viele chronische Schlafstörungen lassen sich jedoch nicht auf eine körperliche Erkrankung zurückführen. Solche Schlafstörungen finden sich beispielsweise im Rahmen einer Depression, bei langdauerndem nächtlichen Lärm, aber auch bei langjähriger Schichtarbeit.

Häufige Symptome bei chronischen Schlafstörungen sind Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen, aber auch eine vermehrte Tagesmüdigkeit oder Tagesschläfrigkeit, die so ausgeprägt sein kann, dass der Patient in Alltagssituationen - beispielsweise am Steuer eines Fahrzeuges - einnickt.

Die notwendige Diagnostik wird zunächst mittels sogenanntem Schlafapnoe-Screening vorgenommen, in einem zweiten Schritt dann in einer Schlaflaboruntersuchung.

Dabei werden die Nacht über Schlafqualität aufgezeichnet sowie die Atmung, die Sauerstoffsättigung des Blutes, die Hirnströme und der Herzschlag gemessen. Aus den Untersuchungsergebnissen läßt sich die Ursache der Schlafstörungen und die notwendige Therapie ableiten.

Tipps bei Schlafstörungen